Insekten 2

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Prachtwanze (Miris striatus)

Klasse: Insekten

Ordnung: Schnabelkerfe

Familie: Weich-/Blindwanzen

 

Aussehen, Merkmale:

Miris striatus ist die einzige heimische Vertreterin der Gattung Miris. Sie ist schlank gebaut und um einen Zentimeter lang. Die Färbung der Prachtwanze ist recht variabel. Die Abbildungen zeigen ein vergleichsweise helles Tier. Bei manchen Exemplaren überwiegt schwarze Färbung, auch der Beine und der langen Fühler. Besonders auffallend sind die gelben Flügeladern, die in lebhaftem Kontrast zu der schwarzen Grundfarbe stehen.

 

Vorkommen:

Die Prachtwanze lebt vor allem auf Laubgehölzen an sonnigen Stellen, wie Gebüsch- oder Waldränder oder auf freistehenden Bäumen. Meist sind es Weiß- und Schlehdorn, Hasel und Birke, an denen die Art gefunden werden kann. Sie kommt in weiten Teilen Europas vor, ist aber meist nicht häufig.

 
Fortpflanzung, Lebensdauer:

Die Prachtwanze hat nur eine Generation im Jahr. Erwachsene Prachtwanzen sind kurzlebig und nur im Zeitraum Mai bis Ende Juni anzutreffen. Die in frische Pflanzentriebe abgelegten Eier überwintern. Die Entwicklung der Larven beginnt demnach erst 7 bis 8 Monate nach der Eiablage.


Nahrung:

Larven wie erwachsene Prachtwanzen ernähren sich überwiegend von Blattläusen und anderen kleineren Insekten oder deren Larven. Gelegentlich saugen sie aber auch an jungen Trieben von Pflanzen.

 

 

Text und Fotos: Dietrich Westphal, Juni 2019

 


Ölkäfer (Meloe proscarabaeus)

Klasse: Insekten

Ordnung: Käfer

Familie: Ölkäfer

 

Ölkäfer sind bei uns recht selten. Umso erstaunter war ich, als mir neulich während einer vogelkundlichen Exkursion bei Drage in der Elbmarsch einer über den Weg krabbelte. Einer meiner Begleiter meinte, solche Käfer dort schon häufiger beobachtet zu haben – und wie zur Bestätigung fanden wir gleich darauf noch ein weiteres Exemplar.

 

Aussehen, Merkmale:

Der Schwarzblaue Ölkäfer erreicht eine Länge von über 3 Zentimetern und ist damit ein recht großes und auffallendes Insekt. Er ist länglich gebaut, aber alles andere als schlank. Der besonders bei den Weibchen geradezu aufgeblasen wirkende Hinterleib will gar nicht so recht zum schmalen Halsschild und Kopf passen. Beine und Fühler sind recht lang und kräftig. Die Fühler der Männchen sind in der Mitte geknickt. Der ganze Käfer einschließlich der Glieder ist blauschwarz gefärbt.

 

Vorkommen, Nahrung:

Die Käfer sind in Deutschland stellenweise noch recht häufig und kommen darüber hinaus in fast ganz Europa und im angrenzenden Asien vor. Sie leben vorzugsweise da, wo sandiger Boden nur lückenhaft bewachsen ist. Der Bestand schwindet in letzter Zeit, so dass der Schwarzblaue Ölkäfer in die Rote Liste als gefährdete Art aufgenommen werden musste.

 

Ölkäfer sind tagaktiv und ernähren sich als Vollinsekt von verschiedenen grünen Pflanzenteilen.

 


Fortpflanzung, Lebensdauer:

Die Käfer erzeugen eine Generation im Verlauf von 2 Jahren. Nach der Paarung legen die Weibchen im Abstand von etwa 1 bis 2 Wochen fünf bis sechsmal jeweils 3000 bis über 9000 (!) winzige Eier im Boden ab. Die Eier überwintern und im nächsten Frühjahr schlüpfen aus ihnen Larven, die weniger als 2 Millimeter lang sind und „Dreiklauer“ genannt werden. Sie klettern auf Blüten und klammern sich an blütenbesuchende Insekten. Aber nur diejenigen, die eine Solitärbiene erwischen, entwickeln sich weiter. Im Bau der Biene ernährt sich die Käferlarve von den Larven ihres Wirtes, durchläuft eine Reihe verschiedener Stadien, meist beinlos und madenartig, überwintert ein weiteres Mal und verpuppt sich. Schließlich schlüpft der Käfer und lebt in der Zeit von April bis Juni.


Besonderheiten:

Ölkäfer können aus ihren Kniegelenken ein gelbes Wehrsekret absondern, mit dem sie Feinde abschrecken. Das Sekret enthält Cantharidin, das für Menschen hochgiftig ist. Es gilt also: Finger weg!

 

 

Text und Fotos: Dietrich Westphal, Mai 2019

 


Amerikanische Kiefernwanze (Leptoglossus occidentalis)

Klasse: Insekten

Ordnung: Schnabelkerfe

Familie: Marienkäfer

 

Aussehen, Merkmale:
Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanzen sind bis zu 2 Zentimeter lang und damit vergleichsweise groß. Der Körper ist schildförmig abgeflacht und dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Viele Exemplare haben etwa in Körpermitte ein schmales, quer verlaufendes weißes Zickzackband. Besonders auffallend sind die blattartig verbreiterten Schienen der Hinterbeine, ein Merkmal, das so bei keiner anderen bei uns vorkommenden Wanzenart zu finden ist.

Vorkommen,:
Ursprünglich kam die Kiefernwanze in Nordamerika westlich der Rocky Mountains vor. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts verbreitete sich die Art, vermutlich durch Verschleppung, bis an die Ostküste der USA und schaffte dann den „Sprung“ nach Europa. Erste Nachweise in Deutschland gelangen 2006. Es ist heute von einer fast weltweiten Verbreitung auszugehen.


Im Herbst 2018 wurden mir aus dem Raum Winsen mehrfach Fotos der Kiefernwanze zugeschickt, mit der Bitte um Bestimmung des merkwürdigen „Käfers“. Später bekam ich ein lebendes Exemplar, das in Seevetal eingefangen wurde und schließlich fand ich im Februar selbst zwei Tiere zwischen den Scheiten meines Feuerholzes. Man kann davon ausgehen, dass dieser Amerikaner auch in Winsen angekommen ist.

Nahrung:
Kiefernwanzen und deren Larven saugen vorzugsweise an Blüten, jungen Zapfen, Samenanlagen und Nadeln (Larven!) verschiedener Nadelbäume. Dabei scheinen die Wanzen keinerlei Schwierigkeiten bei der Umstellung von amerikanischen auf europäische Baumarten zu haben.


Fortpflanzung, Lebensdauer:
Die Amerikanische Kiefernwanze hat eine Generation im Jahr. Im Zeitraum Mai-Juni legen die Weibchen bis zu 80 Eier an die Nadeln der Wirtspflanzen. Die nach ca. 2 Wochen schlüpfenden Larven saugen an den Nadeln, später auch an Zapfen und Samen der Bäume. Ab August sind die Wanzen erwachsen. Sie überwintern an geschützten Stellen, in Vogelnestern, in Gebäuden oder eben im Feuerholz.

Besonderheiten:
Die Amerikanische Kiefernwanze ist für den Menschen völlig harmlos. Auch schädigt sie die Bäume, an denen sie lebt, nicht in dem Maße, dass dadurch wirtschaftlicher Schaden entsteht. Einzig bei der Gewinnung von Koniferen-Saatgut muss unter Umständen mit Ertragsminderungen gerechnet werden.

 

Text und Fotos: Dietrich Westphal, März 2019

 


Vierfleckiger Kugel-Marienkäfer (Exochomus quadripustulatus)

Klasse: Insekten

Ordnung: Käfer

Familie: Marienkäfer

 

Wie an dieser Stelle bereits erwähnt, finden sich unter der Bezeichnung „Marienkäfer“ dutzende von Arten. Im Dezember 2018 hatte ich den 22-Punkt-Marienkäfer vorgestellt und hier folgt eine weitere Art. Auch diese hat die für Marienkäfer typische rundliche Form und die kontrastreiche Färbung. Die Fotos habe ich am 11. Februar aufgenommen. Das ist nur möglich, weil die Käfer als Vollinsekt überwintern. Der hier hatte sich in der Tülle meiner Blumengießkanne verkrochen und ich musste mich schon anstrengen, ihn vor dem Ertrinken zu retten.

 

Aussehen, Merkmale:
Der „Vierfleckige Kugel-Marienkäfer“ ist 3 bis 5 Millimeter groß und zählt damit zu den kleinen bis mittelgroßen Arten der Familie. Während die Flügeldecken vieler Marienkäfer schwarze Flecken auf rotem Grund aufweisen, ist das bei dieser Art umgekehrt. Der gesamte Käfer ist glänzend schwarz gefärbt und trägt auf den Flügeldecken vier rote Flecken. Zwei kommaförmige in der Nähe der „Schultern“ und zwei kleinere Flecken auf dem hinteren Teil, jeweils dicht an der Flügeldeckennaht. Die Fühler dieser Art sind sehr kurz und schauen nur wenig unter dem Kopfschild hervor.

Vorkommen, Nahrung:
Auch diese Art ist in ganz Europa mit Ausnahme des hohen Nordens verbreitet. Vor allem halten sich die Käfer auf Nadelbäumen auf, wie Kiefern, Fichten und Lärchen. Sie kommen aber auch auf einigen Laubgehölzen, wie Weißdorn und Ahorn zurecht. Ihre Nahrung besteht, wie bei vielen verwandten Arten, in der Hauptsache aus Schild- und Blattläusen. Daneben werden auch Insektenlarven gefressen, gelegentlich auch die eigenen Larven.

Fortpflanzung, Lebensdauer:
Die Käfer erzeugen eine Generation pro Jahr. Die Weibchen legen im Frühling ihre Eier in der Nähe von Blatt- oder Schildlauskolonien ab. Die Käfer, die bis zum Herbst beobachtet werden können, überwintern im Boden in der Laubstreu oder in Moospolstern. Gelegentlich tut es anscheinend auch eine Gießkanne.

Besonderheiten:
Marienkäfer, auch der „Vierfleckige Kugel-Marienkäfer“, sondern aus den Beinen ein übelriechendes Wehrsekret ab, das vor vielen natürlichen Feinden schützt.

Text und Fotos: Dietrich Westphal, Februar 2019

 


Echte Käferzikade (Issus coleoptratus)

Klasse: Insekten

Ordnung: Schnabelkerfe

Familie: Käferzikaden

 

Aussehen, Merkmale:
Sowohl der wissenschaftliche als auch der deutsche Name beziehen sich auf die entfernte Ähnlichkeit dieser Zikaden mit Käfern (Coleoptera = Käfer). Die Tiere sind kompakt gebaut und werden etwa 5 bis 7 Millimeter lang. Die Vorderflügel sind lederartig und liegen wie ein Käferpanzer über dem Hinterleib. Hinterflügel fehlen; die Tiere sind flugunfähig. Die Färbung reicht von hell bräunlich bis oliv-grau. Oft sind auf den Deckflügeln dunklere Flecken oder Binden vorhanden. Auch heben sich die Flügeladern oft durch dunkle Färbung ab. Die kurzen Fühler sitzen unterhalb der Augen. Sie bestehen aus zwei kräftigen Grundgliedern und einer fadenförmigen Spitze.

Vorkommen:
Die Echte Käferzikade ist besonders in Westeuropa weit verbreitet und oft auch häufig. Nach Angaben aus der Literatur (Wikipedia) sollen die Mittelgebirge in Deutschland etwa die Nordgrenze des Vorkommens markieren. Der Fundort der Tiere auf den Fotos (Winsen/Luhe) liegt aber weit nördlich der Mittelgebirge. Es wäre zu klären, ob man es hier mit einem weiteren Fall der Ausbreitung einer Tierart nach Norden zu tun hat, möglicherweise im Rahmen des Klimawandels (siehe auch NABU-Kleintierseite „Gemeine Sichelschrecke“, „Eichenschrecken“ und „Grüne Kräuselspinne“).
Käferzikaden leben an trockenen bis frischen Standorten, in Laub- und Mischwäldern sowie in Parks und Gärten, soweit dort Laubgehölze vorhanden sind.

Nahrung:
Zikaden, so auch die Echte Käferzikade, ernähren sich von Pflanzensäften. Mit ihrem auf der Unterseite des Körpers befindlichen Saugrüssel zapfen sie verschiedene Laubbäume an, auf denen sie leben.

Fortpflanzung, Lebensdauer:
Trotz ihrer geringen Größe bringen die Käferzikaden nur eine Generation pro Jahr hervor. Erwachsene Tiere trifft man von Juni bis Oktober an, gelegentlich sogar bis November. Sie überwintern als Larven an immergrünen Gewächsen (u.a. Efeu, Eibe, Liguster) oder in der Laubstreu am Boden.

Sonstiges:
In Deutschland gibt es nur eine weitere Art der Gattung Issus, die Fliegen-Käferzikade (Issus muscaeformis). Diese besitzt eine deutliche weiße Querbinde am unteren Teil der Stirn. Das hier gezeigte Tier, sie Foto, hat dort nur eine leichte Aufhellung.

Text und Fotos: Dietrich Westphal, Januar 2019

 

Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer (Psyllobora vigintiduopunctata)

Klasse: Insekten

Ordnung: Käfer

Familie: Marienkäfer

 

Unter der Bezeichnung "Marienkäfer" finden sich dutzende von Arten und der bekannte "Siebenpunkt" ist nur einer von ihnen. Den meisten Marienkäfern gemeinsam ist ihre rundliche Form und die auffallend bunte Färbung. Man erkennt deshalb unschwer, dass man mit dem "Zweiundzwanzigpunkt" einen Marienkäfer vor sich hat.

 

Aussehen, Merkmale:

Der "Zweiundzwanzigpunkt" ist nur 3 bis 4,5 Millimeter groß und damit deutlich kleiner als der bekannte "Siebenpunkt". Außerdem ist er nicht wie dieser rot gefärbt, sondern leuchtend gelb. Auf jeder Flügeldecke befinden sich 11 schwarze Punkte und auch der Halsschild ist auf gelbem Grund mit schwarzen Flecken versehen. Beine und Fühler sind ebenfalls überwiegend gelb gefärbt.
 

Vorkommen, Nahrung:

Außer im hohen Norden kommt der Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer in ganz Europa vor. Auch in Nordafrika und Teilen von Asien ist er heimisch. Man findet ihn in Gärten, an Waldrändern und im Grünland. Besonders oft hält er sich auf Eichen auf. Anders als viele verwandte Arten, die vor allem Blattläuse verzehren, ernährt sich der "Zweiundzwanzigpunkt", sowohl Käfer als auch Larve, vom Echtem Mehltau, einem Pilz, der auf den Blättern verschiedener Pflanzen einen weißlichen Belag bildet und besonders oft an Eichen auftritt.

 

Fortpflanzung, Lebensdauer:

Die Käfer erzeugen eine Generation pro Jahr. Die Weibchen legen im Frühling ihre Eier auf vom Mehltau befallene Blätter, wo sich dann die Larven entwickeln. Schon ab April erscheinen die Käfer, die bis zum Herbst beobachtet werden können und dann meist gemeinschaftlich im Boden überwintern. Allerdings sind natürliche Feinde, wie die abgebildete Raubwanze imstande, die Lebensdauer erheblich zu verkürzen…

 

Besonderheiten:

Marienkäfer, auch der "Zweiundzwanzigpunkt", sondern aus den Beinen ein übelriechendes Wehrsekret ab, das vor vielen natürlichen Feinden schützt, aber anscheinend nicht vor allen.

 

Text und Fotos: Dietrich Westphal, Dezember 2018

 


Wipfel-Stachelwanze (Acanthosoma haemorrhoidale)

Wipfel-Stachelwanze am Licht, 13.09.2010, Winsen ©: D. Westphal
Wipfel-Stachelwanze am Licht, 13.09.2010, Winsen ©: D. Westphal

Klasse: Insekten

Ordnung: Schnabelkerfe

Familie: Stachelwanze

 

Aussehen, Merkmale:

Wie viele der bei uns heimischen Wanzen besitzt die Wipfel-Stachelwanze einen zwar abgeflachten, aber kompakten Körper. Der Kopf läuft nach vorn schmal zu. Die Fühler haben nur fünf Glieder und damit viel weniger als etwa die Fühler von Käfern, mit denen die Wanzen trotz einiger Ähnlichkeiten nicht verwandt sind. Auf der Unterseite des Kopfes sitzt ein in Ruhestellung nach hinten eingeklappte Stechrüssel. Der Halsschild ist breit, gut gepanzert und weist beiderseits einen kräftigen Stachel auf (Name!). Das große Schild(chen) des Hinterleibes ist ebenso wie die körpernahen Teile der Vorderflügel kräftig sklerotisiert (gepanzert), während die Spitzen der Vorderflügel und die Hinterflügel häutig sind. Die Tiere sind 15 bis 18 mm lang und recht gute Flieger.
Die Färbung wird von Rot- und Grüntönen bestimmt, die individuell sehr verschieden verteilt sein können. Auf der Oberseite sind viele schwarze „Punktgruben“ vorhanden.
 

Vorkommen:

Die Wipfel-Stachelwanze kommt in weiten Teilen Europas und Asiens vor und ist bei uns häufig. Sie lebt auf Laubhölzern, etwa an Waldrändern und in Gärten. Die erwachsenen Tiere fliegen in der Dunkelheit zum Licht, man kann sie besonders im Herbst in der Nähe von Lampen entdecken.

 

Nahrung:

Stachelwanzen ernähren sich pflanzlich. Dabei saugen sie gern an Früchten, wie Vogelbeeren und Wildkirschen.

 

Fortpflanzung, Lebensdauer:

Die Stachelwanzen überwintern als voll entwickelte Insekten (Imago). Die Weibchen legen ihre Eier im folgenden Frühling vorzugsweise auf Weißdorn ab. Die sich ab Juni entwickelnden Larven häuten sich fünfmal, bis sie etwa Ende August ausgewachsen sind.

 

Sonstiges:

In Deutschland leben über 800 Wanzenarten. Weltweit sind es etwa 40.000. Ihren schlechten Ruf, der ihnen -zu Unrecht- anhängt, verdanken sie einer einzigen, nicht einmal sonderlich typischen Art, der am Menschen Blut saugenden Bettwanze (Cimex lectularius).

 

Text und Fotos: Dietrich Westphal, Oktober 2018