Pflanze des Monats

Für jeden Monat hat unsere NABU-Gruppe eine Pflanze ausgewählt, die bekannter gemacht werden soll.

 

Es handelt sich meist um Pflanzen, die überall zu finden sind und oft auch im Garten der Natur wachsen. Der "Garten der Natur" befindet sich in Winsen auf dem ehemaligen Gartenschau-Gelände und wird von uns angelegt und weiterentwickelt als gärtnerische Anlage mit natürlichen und naturnahen Elementen. 


August 2017

Sumpf-Ruhrkraut (Gnaphalium uliginosum)    Familie: Korbblütengewächse

 

Sumpf-Ruhrkraut zwischen Pflastersteinen. Winsen, 30. Juli 2017
Sumpf-Ruhrkraut zwischen Pflastersteinen. Winsen, 30. Juli 2017

In der Rubrik „Pflanze des Monats“ sollen auch weniger beachtete Arten ins Licht gerückt werden, wie das Sumpf-Ruhrkraut. Unscheinbar und unbekannt wächst es vielen vor der Haustür.

 

Das Sumpf-Ruhrkraut ist eine einjährige Pflanze, die aufrecht wächst, meist locker verzweigt ist und kaum über 25 Zentimeter hoch wird. Auf ungünstigen Standorten (wie zwischen den Pflastersteinen auf unserer Straße) kommen auch unverzweigte, nur wenige Zentimeter hohe Kümmerformen vor. Sowohl die Stängel als auch die ungestielten lanzettlichen Laubblätter sind grau-filzig behaart. Die Blüten sind in den für Korbblütler typischen Körbchen zusammengefasst, von denen, meist an den Enden der Stängel, bis zu 10 einen knäuelartigen Gesamtblütenstand bilden. Die Blütenkörbchen sind nur 2-4 Millimeter groß.

 

Sumpf-Ruhrkraut, Knäuel von Blütenköpfchen. Winsen, 2. August 2008
Sumpf-Ruhrkraut, Knäuel von Blütenköpfchen. Winsen, 2. August 2008

Die Blütezeit fällt in die Monate Juli und August.

 

Das Sumpf-Ruhrkraut ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Es wuchs ursprünglich vor allem auf offenen Böden in der Nähe von Gewässern. Inzwischen findet man es viel häufiger auf Äckern, in Gärten und an Straßen- und Wegrändern. Oft haben die Standorte stark verdichtete Böden, auf denen sich Staunässe bilden kann.

 

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, Juli 2017)

 

Juli 2017

Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)    Familie: Rötegewächse

 

Wiesen-Labkraut  4. Juli 2017, Scharmbeck
Wiesen-Labkraut 4. Juli 2017, Scharmbeck

Rötegewächse haben im Sommer maßgeblichen Anteil am bunten Blumenflor von Wegeseitenstreifen, Ackerrainen und Waldrändern. Neben den weißblühenden Arten wie dem Wiesen-Labkraut findet man unter anderem das Echte Labkraut mit gelben Blütenständen. Als Blumen für die Vase machen sie allerdings nicht viel her, ihre dünnen Stängel sind einfach nicht stabil genug.

 

Wiesen-Labkraut, Blütenstand  4. Juli 2017, Scharmbeck
Wiesen-Labkraut, Blütenstand 4. Juli 2017, Scharmbeck

Die Stängel des Wiesen-Labkrauts werden durchaus über einen Meter lang, stehen dann aber nicht aufrecht, sondern sind niederliegend oder stützen sich als sogenannte Spreizklimmer an anderen Pflanzen ab. Die schmalen, spitz zulaufenden Blätter stehen in regelmäßigen Abständen quirlförmig zu 6 bis 9 am Stängel. Sie sind ca. 2 Zentimeter lang und nur etwa einen halben Zentimeter breit. Der Blütenstand am oberen Ende des Stängels ist pyramidal aufgebaut. Die Einzelblüten sind zwar nur 3 bis 4 Millimeter lang, aber deren große Zahl macht das im Punkto Auffälligkeit wett. Die Farbe der vier sternförmig ausgebreiteten Blütenblätter ist weiß bis cremeweiß.

 

Das Wiesen-Labkraut ist eine Staude, die am besten auf nährstoffreichem Lehmboden gedeiht, aber durchaus auch auf eher mageren Sandböden wächst. In unserer Gegend ist es wohl das häufigste Rötegewächs. Auch in der „Flora des Landkreises Harburg“ wird es als häufig vorkommend bezeichnet.

 

 

 

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, Juli 2017)

 

Juni 2017

Acker-Glockenblume (Campanula rapunculoides)    Familie: Glockenblumengewächse

 

Acker-Glockenblume, Winsen, 27. Juni 2014
Acker-Glockenblume, Winsen, 27. Juni 2014

Manchmal ist es ganz gut, dass ich nicht immer sofort dazu komme, alles „Unkraut“ rauszureißen. So konnte ich schon vor Jahren verfolgen, wie sich in der Lücke zwischen gepflastertem Gehweg und dem Zaunfundament an unserer Straße ansehnliche Glockenblumen entwickeln. Und da es sich um eine Staude handelt, kommt die Pflanze jedes Jahr wieder.

 

Wie schon angeführt, die Acker-Glockenblume, um die es sich hier handelt, ist ein stattliches Gewächs, das durchaus ¾ Meter hoch werden kann. Die obere Hälfte der Stängel tragen zahlreiche „glockige“ Blüten, die meist nach unten gerichtet sind. Sie sind 2-3 Zentimeter lang und von blauvioletter Farbe. Von Juni bis September kann man sich an diesen Blüten erfreuen. Die aufrechten und meist unverzweigten Stängel sind wechselständig mit herzförmigen oder lanzettlichen Blättern besetzt. Eine rübenförmige Wurzel und unterirdische Ausläufer ermöglichen der Pflanze das Überleben des Winters.

 

Acker-Glockenblume, Einzelblüte, Winsen, 29. Juni 2012
Acker-Glockenblume, Einzelblüte, Winsen, 29. Juni 2012

In der Literatur findet man die Angabe, dass die Blüten der Acker-Glockenblume selbststeril und gewöhnlich auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sind. Typische Bestäuber seien Bienen. Ich habe aber auch oft Hummeln beobachtet, die sich da um den Nektar bemühten.

 

Die Acker-Glockenblume wächst am besten auf trocken-lockerem Lehm- oder Lößboden. Sie besiedelt Weg- und Waldränder. Ersteres stimmt, großzügig ausgelegt, mit dem Standort an unserer Straße überein.

 

Die Acker-Glockenblume ist bei uns nicht häufig. Auch in der „Flora des Landkreises Harburg“ wird sie als „selten“ bezeichnet.

 

 

 

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, Juni 2017)

 

 

Mai 2017

Kriechender Günsel (Ajuga reptans)    Familie: Lippenblütler

 

Kriechender Günsel (Ajuga reptans), Winsen, 22. Mai 2010
Kriechender Günsel (Ajuga reptans), Winsen, 22. Mai 2010
Kriechender Günsel (Ajuga reptans), Winsen, 11. Mai 2015
Kriechender Günsel (Ajuga reptans), Winsen, 11. Mai 2015

Im Frühling wachsen auf meiner Schachblumenwiese in großer Zahl die kleinen „Pyramiden“ des Kriechenden Günsels aus grünen, teils violett überlaufenen Blättern. Die Stängel der Pflanzen strecken sich und aus den Pyramiden werden bald „Türmchen“, bis 30 Zentimeter hoch. Die Blätter an den aufrecht stehenden, vierkantigen Stängeln sind ganz regelmäßig angeordnet. Zwei stehen sich jeweils gegenüber und die Blätter des nächst höheren „Stockwerks“ sind im rechten Winkel dazu angeordnet (kreuzgegenständig). Außerdem gibt es eine grundständige Blattrosette, aus der nicht nur der Stängel hervorwächst, sondern auch mehrere lange Ausläufer mit kleinen, paarweise angeordneten Blättern. Die Pflanze wurde nach diesen Ausläufern benannt, weil es so aussieht, als würden sie über den Boden kriechen. Tatsächlich dienen sie der vegetativen Vermehrung, denn sie sind in der Lage, Wurzeln zu schlagen und Ableger zu bilden. Auf diese Weise ist der Günsel in der Lage, größere Bestände zu bilden.

 

Der Kriechende Günsel blüht normalerweise ab April bis in den Juni hinein. Bei kalter und nasser Witterung, wie in diesem Jahr, lassen die Blüten allerdings auf sich warten. Am oberen Teil des Stängels bilden sich dann über mehrere Stockwerke einem Quirl ähnlich angeordnete Blüten in Vielzahl, die 1 -1,5 cm lang sind und intensiv blau leuchten. Selten kommen auch violette und weiße Blüten vor.

 

Gern werden diese Blüten von Insekten, vor allem Bienen oder Hummeln aufgesucht, die die Befruchtung besorgen.

 

Man findet den Kriechenden Günsel, bei uns durchaus häufig, auf Wiesen, in Gebüschen und lichten Laubwäldern. Am besten gedeiht er auf lehmigem, nährstoffreichem Boden.

 

Früher diente der Günsel als Heilpflanze bei mancherlei Gebrechen. Heute wird er diesbezüglich kaum noch verwendet.

 

 (Text und Bilder: Dietrich Westphal, Mai 2017)

 

April 2017

Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense)    Familie: Schachtelhalmgewächse

 

Acker-Schachtelhalm, fertiler Trieb mit Sporenähre  Winsen, 12. April 2009
Acker-Schachtelhalm, fertiler Trieb mit Sporenähre Winsen, 12. April 2009
Acker-Schachtelhalm, Sporenähre. Winsen, 12. April 2009
Acker-Schachtelhalm, Sporenähre. Winsen, 12. April 2009

Viele Millionen Jahre bevor die Erde mit den heute vorherrschenden Blütenpflanzen bedeckt war, hatten Sporenpflanzen, wie die Schachtelhalme, ihre hohe Zeit. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Einige Schachtelhalme, eher Schachtelbäume, wurden bis 20 Meter hoch! Derzeit dagegen sind diese Pflanzen etwas ins Hintertreffen geraten. Die heimischen Arten erreichen nicht einmal ein Zehntel dieser Höhe.

 

Am häufigsten und wohl auch am bekanntesten ist der Acker-Schachtelhalm. Im Frühling erscheinen zunächst die ca. 20 cm hohen, fahlbraunen Triebe mit jeweils einer Sporenähre. Der aufrechte Stängel hat keine Zweige und ist lediglich durch 4 bis 6 Scheiden aus kurzen Blättern gegliedert. Diese blattgrünfreien Triebe sterben bald nach Abgabe der Sporen aus den Ähren ab. Später im Frühjahr erscheinen dann die grünen, aber sterilen Triebe des Ackerschachtelhalms. Sie erreichen immerhin ca. 50 cm Höhe. Auch diese Triebe haben den Stängel gliedernde Scheiden aus kurzen Blättern, sind aber zusätzlich mit quirlig wachsenden Zweigen besetzt, die der Pflanze das Aussehen eines Miniatur-Weihnachtsbaums geben.

Acker-Schachtelhalm, sterile Triebe. Winsen, 28. Mai 2012
Acker-Schachtelhalm, sterile Triebe. Winsen, 28. Mai 2012

Der Acker-Schachtelhalm vermehrt sich sowohl durch die ausgestreuten Sporen als auch vegetativ durch unterirdische Ausläufer. Er bevorzugt lehmige Böden und gilt als Acker-Unkraut. Da er bis über 1,5 Meter tief wurzeln kann, ist er nur schwer zu bekämpfen.

 

Der Acker-Schachtelhalm wird seit dem Altertum –bis heute- in der Heilkunde eingesetzt. Außerdem verwendet man ihn zum Ansetzen von Jauchen und Auszügen u.a. als Stärkungsmittel für Pflanzen. Aufgrund der enthaltenen Kieselsäurekristalle eignet sich der Schachtelhalm auch zum Putzen von Metallgeschirr - daher der Name „Zinnkraut“ – und wurde früher auch entsprechend benutzt.

 

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, April 2017)

 

März 2017

Geflecktes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)    Familie: Raublattgewächse

 

Geflecktes Lungenkraut, Winsen, 25.04.2013
Geflecktes Lungenkraut, Winsen, 25.04.2013
Geflecktes Lungenraut, Winsen, 24.03.2016
Geflecktes Lungenraut, Winsen, 24.03.2016

Das Gefleckte Lungenkraut wächst bei uns nicht nur wild, sondern ist wegen der hübschen Blüten und der dekorativen Blätter auch im Ziergarten beliebt. Das Lungenraut in meinem Garten stammt von der Halde – einer Gartenabfall-Halde im Wald. Ist ja ein Ärgernis, aber so habe ich wenigstens einen kleinen Teil des Unrats wieder entfernt.

 

Das Wurzelwerk der Pflanze, unterirdische Sprosse (Rhizom) und einige derbe Grundblätter überstehen den Winter. Im zeitigen Frühjahr wachsen dann die Blütenstängel bis etwa 30 cm empor. Die eiförmigen Grundblätter sind gestielt und werden über 15 cm lang. Die Blätter an den Blütenstängeln bleiben kleiner und sind meist ungestielt. Die hellgrüne Grundfarbe der Blätter ist mit rundlichen weißen Flecken übersät. Die Blüte besteht aus dem röhrenförmig verwachsenen Kelch und fünf Kronblättern. Die Blütenkrone ist zunächst rot, färbt sich später aber nach blau um. Die einzelnen Blüten sind mit 1,5 bis 2 cm Durchmesser zwar nicht gerade groß, da sich aber an jedem Stängel bis über 20 Blüten entwickeln, sind sie schon auffallend.

 

Das Gefleckte Lungenkraut wächst nicht nur Jahr für Jahr aus dem Rhizom wieder aus, sondern verbreitet sich auch durch Samen. Die Befruchtung der Blüten besorgen „langrüsselige“ Wildbienen und Schmetterlinge. Ich habe in meinem Garten verschiedene Hummeln beobachtet, die das Lungenkraut besuchten.

 

Das Gefleckte Lungenkraut wächst bevorzugt auf mulligen Böden mit Lehmanteil und gern im Halbschatten von Laub- und Mischwäldern. Man trifft es in weiten Teilen Europas an.

 

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, März 2017)

 

Februar 2017

Goldgelber Zitterling (Tremella mesenterica)    Familie: Zitterlingsverwandte

Goldgelber Zitterling auf abgestorbenen Eichen-Ästen. Winsen, 28. 01.2017
Goldgelber Zitterling auf abgestorbenen Eichen-Ästen. Winsen, 28. 01.2017
Goldgelber Zitterling, ca. 5 cm. Winsen, 28.01.2017
Goldgelber Zitterling, ca. 5 cm. Winsen, 28.01.2017

Wieder mal wird ein Pilz zur Pflanze des Monats gekürt, obwohl er gar keine Pflanze, sondern eben ein Pilz ist. – Aber als ich neulich im Garten einige tote Zweige aufsammelte, die von der Eiche herabgefallen waren, fielen mir die kleinen quietschgelben Pilze daran auf und da konnte ich nicht widerstehen…

 

Der Goldgelbe Zitterling wächst unregelmäßig-faltig gewunden aus meist abgestorbenen Zweigen von Laubbäumen hervor. Er ist gallertartig, aber zäh und hat eine glänzende Oberfläche. Meine Exemplare waren nur wenige Zentimeter groß, aber der Pilz kann schon einen Durchmesser von 10 bis 15 Zentimetern erreichen. Im Alter zerfällt er zu einer formlosen Masse.

 

Der Pilz ernährt sich nicht etwa vom Holz, aus dem er hervorwächst. Vielmehr ist er ein Parasit auf dem Myzel anderer Pilze, im vorliegenden Fall auf Arten mit dem sperrigen Namen „Zystidienrindenpilze“. Angeblich ist er „recht häufig“. Mir ist er jedenfalls jetzt erstmalig aufgefallen. Vielleicht liegt das aber daran, dass der Goldgelbe Zitterling überwiegend im Winterhalbjahr wächst und wer schaut da schon nach Pilzen?

 

Der Goldgelbe Zitterling sieht zwar recht appetitlich aus, ist aber zäh und soll völlig geschmacklos sein. Giftig sei er nicht, kann man der Literatur entnehmen, gilt aber als ungenießbar.

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, Januar 2017)

 

 

Januar 2017

Bäumchen-Leitermoos (Climacium dendroides)    Familie: Leitermoose

 

Bäumchen-Leitermoos   31. Dezember 2016, Winsen (Bult)
Bäumchen-Leitermoos 31. Dezember 2016, Winsen (Bult)
Bäumchen-Leitermoos   31. Dezember 2016, Winsen (Bult)
Bäumchen-Leitermoos 31. Dezember 2016, Winsen (Bult)

Auf der Suche nach der Pflanze des Monats Januar bin ich nicht wirklich auf eine sehr kleine Konifere gestoßen. Aber erstens fand ich die auserkorene Pflanze unter einer (echten) Kiefer und zweitens sieht das ca. 7 cm hohe Pflänzlein tatsächlich aus wie ein Miniatur-Nadelbaum. Fehlen nur winzige Kerzen und Christbaumschmuck und der Zwergen-Weihnachtsbaum ist perfekt.

 

Tatsächlich handelt es sich um ein Laubmoos, noch dazu mit bis zu 10 cm Höhe um ein ziemlich stattliches. Auch stand das Pflänzlein nicht allein, vielmehr ist an der Fundstelle ein ganzer Miniatur-Wald vorhanden. Das Moos bildet nämlich unterirdische Ausläufer, an denen die oberirdisch sichtbaren Stämmchen senkrecht nach oben wachsen. An den Stämmchen sitzen 2 bis 3 Zentimeter lange Ästchen, die rundum mit länglich-eiförmigen, in eine kurze Spitze auslaufenden Blättchen besetzt sind.

 

Leider gab es im ganzen Mini-Wald kein Exemplar, das Sporenkapseln trägt. Die wachsen gemäß Literaturangaben in Grüppchen aus der „Baumkrone“ hervor und überragen diese. Beim Bäumchen-Leitermoos soll aber die Ausbildung von Sporenkapseln generell selten sein. Dafür vermehrt sich das Moos durch seine Ausläufer auf vegetative Art.

 

Man vermutet, dass das Bäumchen-Lebermoos ursprünglich in Erlenbruchwäldern heimisch war. Als genereller Kulturfolger hat es viele vom Menschen geformte Lebensräume besiedelt, so etwa nasse Wiesen, feuchte Stellen in Gärten und Parks sowie Gewässerufer.

 

(Text und Bilder: Dietrich Westphal, Dezember 2016)